Während Koschyk in den zehn Gemeinden des Landkreises, die er künftig in Berlin vertritt, mit einem Wählervotum von 65,73 Prozent ausgestattet wurde, erhielt der Nachfolger von MdB Dr. Gerhard Scheu, Thomas Silberhorn, im Forchheimer Teil des Wahlkreises Bamberg-Forchheim mit 62,98 Prozent ebenfalls einen überzeugenden Wählerauftrag. Ein aufrichtiges Dankeschön galt dem bisherigen MdB Dr. Gerhard Scheu für seinen 19-jährigen Einsatz im Bundestag.
Die Vorstandsmitglieder würdigten das sensationelle Ergebnis der CSU in Bayern und Oberfranken. Dadurch, so MdB Hartmut Koschyk, sei die CSU trotz Verkleinerung des Bundestages mit 58 Abgeordneten - elf mehr als bisher - vertreten. Die Frauenquote betrage nun 25 Prozent.
Erfreut zeigte sich der stellvertretende CSU-Bezirksvorsitzende über das Oberfrankenergebnis. "57,2 Prozent für die CSU und erstmals alle fünf Wahlkreise direkt gewonnen, heißt, die Menschen erwarten nichts von der SPD", interpretierte Koschyk dieses Ergebnis.
Der CSU-Kreisvorsitzende dankte beiden Abgeordneten für ihren argumentativen Wahlkampf im Landkreis Forchheim. Nöth sprach auch allen Ortvorsitzenden, Mandatsträgern und Wahlhelfern seine Anerkennung für das große Engagement in den Wochen des Wahlkampfes aus und lobte die wiedergewonnene Geschlossenheit in der Partei. Das Wahlergebnis in Bayern und im Kreis Forchheim nannte Nöth eine hervorragende Ausgangsposition für die Landtags- und Bezirkstagswahlen im Herbst 2003.
Gerhard Scheu listete auf, dass die SPD bundesweit 1,7 Millionen Stimmen abgeben musste, während die Unionsparteien 1,15 Millionen Stimmen hinzu gewonnen hätten. Dazu habe die CSU allein knapp eine Million Stimmen beigesteuert. Scheu ermunterte die Parteifreunde, dieses Ergebnis als Maßstab für alle weiteren Anstrengungen zu sehen.