120 Unternehmen haben sich beim Wettbewerb "Freiheit und Verantwortung" beworben. Er hat das Ziel, das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen zu fördern. SeniVita und acht weitere Teilnehmer wurden zur Würdigung ihrer Arbeit in den Amtssitz des Bundespräsidenten Johannes Rau nach Berlin eingeladen.
Mit großer Freude registrierte das Staatsoberhaupt bei einem Festakt in Schloss Bellevue, dass sich immer mehr Unternehmen zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bekennen und auf diese Weise ihre unternehmerische Freiheit in der sozialen Marktwirtschaft sichern.
Veranstalter des Festaktes war die Initiative Freiheit und Verantwortung. Diese wurde durch die Spitzenverbände der Wirtschaft - Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) - zusammen mit der "WirtschaftsWoche" vor einem Jahr gegründet.
Vor über 250 Gästen wurde SeniVita als Unternehmen, das durch die Gründung einer Fachschule für Altenpflege gesellschaftliche Verantwortung übernommen habe, vorgestellt. Der geschäftsführende Gesellschafter Horst Wiesent zeigte sich glücklich und in seiner Arbeit bestätigt, den Nachwuchs in der Altenpflege auch bei schwierigen Rahmenbedingungen zu fördern.
Die SeniVita-Fachschule für Altenpflege gGmbH bildet in Kooperation mit der Klinik Fränkische Schweiz seit 2000 angehende Altenpflegerinnen und Altenpfleger aus.
Der nächste und letztmalig zweijährige Ausbildungskurs wird im April beginnen, in Zukunft wird dann diese Ausbildung drei Jahre dauern. Die Ausbildung wird in der Regel vom Arbeitsamt gefördert und ist interessant für Frauen und Männer, die als Voraussetzung eine dreijährige Erfahrung in Haushaltsführung und Kindererziehung vorweisen können. In diesem krisensicheren, zukunftsorientierten Arbeitsfeld gibt es feste, entwicklungsfähige und wohnortnahe Arbeitsplätze. Das Alter der Schülerinnen und Schüler liegt zwischen 18 und 55 Jahren.